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Chorleiter

Friedrich Höllrich

Steinbach
Burgring 23
95179 Geroldsgrün
Tel 09288-1547

Posaunenchor Steinbach im Oktober 2001

Gründung:

1957 durch den ehemaligen Gemeindepfarrer Hans Nusch

Anfangsbläserzahl:

6
Bläserinnen und Bläser 2001: 27  (22 Herren, 5 Damen)
Ehrenobmann und Chorleiter 2001: Friedrich Höllrich
Stellvertretender Chorleiter 2001: Peter Oelschlegel
Kassenwart: Johannes Höllrich
Termine Chorproben: Jeweils Montag 19:30 Uhr und Samstag 16:30 Uhr
Aktivitäten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blasen bei Gottesdiensten an Feiertagen, Österliches Morgenblasen (Auferstehungsfeier), Erntedankblasen bei den Landwirten, blasen im Zusammenhang mit der Maibaumaufstellung, bei Beerdigungen, Taufen, Geburtstagen (70 Jahre, 75 Jahre, ab 80 Jahre jährlich, Hochzeiten, Bezirksproben und Konzerten auf Bezirksebene, 5 mal jährlich nach Plan im Krankenhaus Naila und im Alten- und Pflegeheim Langenbach, an den Adventssonntagen ab 18:00 Uhr weihnachtliche Lieder am Dorfplatz.

Sommerlicher Grillabend

Jährliche Advetsfeier

Winderwanderung in die Thiemitz einschließlich musikalischer Darbietungen zum Jahreswechsel

Zweijährlich 4-Tagesreise

 

Serenade des Posaunenchores (Juli 2002)

Lieblich schallte es durch Steinbach

Zu einem Abend-Ständchen hatte der Posaunenchor Steinbach seine Zuhörer am Dorfbrunnen eingeladen. Friedrich Höllrich hatte wieder ein nettes Programm zusammengestellt, das mit dem Yorkschen Marsch und einem bunten Strauß schöner Wanderlieder seinen Anfang nahm.
Angelockt durch die flotten Klänge fand sich auch bald das Publikum ein. Da machte es auch nichts, dass das Feuerwehrgerätehaus wegen des einsetzenden Nieselregens zur Musikbühne umfunktioniert werden musste. Mit vertrauten und altbekannten Volksliedern wie "Da droben auf jenem Berge", "Ach wie ist's möglich denn", oder "Wie lieblich es schallt" setzten die über 20 Bläserinnen und Bläser ihr Programm fort. Mit "Abend wird es wieder" und "Kein schöner Land" luden sie die Zuhörer auch zum Mitsingen ein, bevor das gelungene Abendkonzert unter reichem Beifall und allgemeiner Anerkennung zu Ende ging.
 


 

MUSIKALISCHE FEIERSTUNDE IN STEINBACH
(Frankenpostbericht vom 18.10.2003)

 Auftakt zur Kirchweih mit Posaunen- und Orgelklängen

 Am Vorabend der Steinbacher Kirchweih wurde die Johanneskirche mit ihrer ausgezeichneten Akustik auch in diesem Jahr für 150 Zuhörer zum Konzertsaal. Bereits Carl Maria von Weber meinte, dass sich mithilfe der göttlichen Tonkunst mehr ausdrücken lässt als mit Worten, und was die Bläserinnen und Bläser des Steinbacher Posaunenchors bei der „musikalischen Feierstunde zum Kirchweihfest" in ihre Kirche zauberten, untermalte diese Aussage eindrucksvoll.
Schon der mächtige und kraftvolle Auftakt beim „Rondeau" von J.J. Mouret, oder das Stück „Jauchzet dem Herrn alle Welt" von Felix Mendelssohn Bartholdy ließen Posaunen und Trompeten hell und voll im weiten Kirchenschiff erklingen. Auch bei „Die Gott lieben werden sein wie die Sonne" von H. Nonnemann, oder dem Stück von H. Weber Jesus ist kommen", zogen die 21  Chormitglieder der kleinen Frankenwaldgemeinde alle Register ihres Könnens.

Viel Freude hatten die aufmerksamen Zuhörer auch an der Flötengruppe des Chores, der unter anderem mit der Suite des Komponisten J. Pezelius auch auf diesem Gebiet sein beachtliches Leistungsvermögen unter Beweis stellte. Damit noch nicht genug der Vielseitigkeit, denn nicht nur beim Choral „Bei Dir Jesus will ich bleiben" stellten die Bläser auch ihre stimmlichen Qualitäten unter Beweis. In dem von Friedrich Höllrich zusammengestellten anspruchsvollen Programm durfte auch diesmal wieder die Orgel als Königin der Kirchenmusik nicht fehlen.

 Als Gastorganist zeigte Jochen Franke aus Taubaldsmühle besonders bei der Toccata „ Tut mir auf die schöne Pforte" von Thomas Albus oder dem Stück „Lobe den Herren" des Komponisten Gustav Adolph Merkel versiert die tollen Möglichkeiten der einzelnen Pfeifen und Register auf. Sicher und einfühlsam begleitete er auch im Wechsel weitere Kompositionen und gemeinsam gesungene Choräle. Hier war die Gemeinde mit „Nun lasset uns Gott dem Herren Dank sagen" und dem Lied „Dir, dir o höchster will ich singen" voll im Programm eingebunden.
Gemeindepfarrer Roland Kelber, der selbst aktiv im Chor mitwirkt, bezeichnete es als schönen Brauch, bereits am Vorabend den Geburtstag der Johanneskirche mit diesem Konzert anzufeiern.

In seiner Andacht hatte der Pfarrer den Psalm 40 als Lob und Dankgebet ausgelegt. Anschließend konnte er im Auftrag des Verbandes der evangelischen Posaunenchöre Rainer Lang für 30 Jahre aktiven Dienst im Steinbacher Posaunenchor mit Urkunde und Ehrennadel auszeichnen. Rainer Lang, so Pfarrer Roland Kelber, sei durch seine ruhige und zuverlässige Art eine absolute Bereicherung im Posaunenchor. In seinen Dankesworten erinnerte der Jubilar in humorvollen Worten an manch lustige Begebenheit in den drei Jahrzehnten seiner Bläsertätigkeit.


Gemeindepfarrer Roland Kelber 8rechts) zeichnet Rainer Lang für 30 Jahre aktiven Dienst im Posaunenchor Steinbach mit Urkunde und Ehrennadel aus.

Beim anschließenden Merry-Bon-Rag, einer modernen Komposition von E. Crespo, ließen die Bläserinnen und Bläser ihrer Freude an der geistlichen Musik nochmals vollen Lauf.

Ergreifend zum Schluss noch die „Irischen Segenswünsche" mit Flöten und Gesang an die Gemeinde: „Möge die Straße uns zusammenführen, und der Wind in Deinem Rücken sein, Sanft falle Regen auf Deine Felder und warm auf Dein Gesicht der Sonnenschein. Und bis wir uns wieder sehen, halte Gott dich fest in seiner Hand."  

Lang anhaltender und ehrlicher Beifall war das Dankeschön für einen wunderschönen Kirchweihabend.      


 

Juli 2005

Der Posaunenchor Steinbach und die Kirchengemeinschaft Steinbach besuchten Pfarrer Roland Kelber in seiner neunen Kirchengemeinde in Eichung Hechlingen am See.


Musikalische Feierstunde in Steinbach
(Frankenpostbericht vom 21.10.2005)

Gottes Größe verkünden


Dank an treue Mitglieder und Freude über Verstärkung für den Chor
(von links): Lehrwart Max Engelhardt, Ottmar Einsiedel, Christian Knoll,
Ulrike Knoll, Bianca Wirth, Pfarrerin Dorothee Hermann
und Bezirkschorleiter Stefan Romankiewicz
FOTO: ZAHN

STEINBACH – Im warmen Licht des Altars der Steinbacher Johanneskirche streckten die Musiker des Posaunenchors stolz ihre golden funkelnden Instrumente zum Bläsergruß in die Höhe. Ihnen war am Ende eines tollen Konzerts zum Kirchweihfest der reiche Beifall der über 150 Besucher sicher.

Gleich zu Beginn des anspruchsvollen Programms, das auch heuer liebevoll von Friedrich Höllrich zusammengestellt wurde, konnte der Chor mit der ausdrucksstarken „Intrade zu neun Stimmen“ von J. H. K. Koch voll überzeugen. Auch bei dem Choral „Nun jauchzet dem Herrn alle Welt“ oder dem ergreifenden Stück von Johann Sebastian Bach „Wachet auf ruft uns die Stimme“ musizierte der Posaunenchor feinfühlig.

Erstmals im Programm und durchaus eine Bereicherung: Das Geigenensemble von Brigitte Ernst, das im Zusammenspiel mit der Flötengruppe des Posaunenchors einfühlsame Töne ins Kirchenschiff zauberte

Ein Höhepunkt des Abends war es auch, als Posaunen, Hörner und Trompeten gemeinsam mit Flöten und Geigen die frohe Botschaft verkündeten: „Gott liebt diese Welt“. Auch die Orgel reihte sich durch das Spiel von Verena Schlee nahtlos in die Programmfolge ein. Sie war nicht nur bei den Gemeindegliedern, bei den Sängern und Bläsern eine gute Partnerin, auch bei Soloeinlagen zeigte sich Verena Schlee als Meisterin ihres Fachs, die die Klangvielfalt der kleinen Steinbacher Orgel hervorragend herausarbeitete.

„Nehmet Gott im Alltag mit all den Sorgen und Problemen an“, war die Botschaft von Pfarrerin Dorothee Hermann, die zum Schluss allen Mitwirkenden dankte. „Musik zum Lobe Gottes“, so die Seelsorgerin, „hilft, Frieden zu finden und zu Menschen zu werden, die Gottes Größe verkünden.“

Das Konzert war auch ein würdiger Rahmen für die Ehrungen langjähriger Chormitglieder. So konnten Bezirkschorleiter Stefan Romankiewicz und Lehrwart Max Engelhardt mit Christian Knoll nicht nur ein neues Mitglied in den Chor aufnehmen. Für 30 Jahre aktiven Dienst im Steinbacher Posaunenchor wurde Ottmar Einsiedel ausgezeichnet, Bianca Wirth erhielt die Ehrung für 20 Dienstjahre sowie Ulrike Knoll für zehn.

Stefan Romankiewicz rechnete vor, dass zehn Jahre Dienst 400 Probenabende und rund 800 Stunden Freizeit bedeuteten und für Gott aufgewendet würden. Mit dem Wunschchoral der Geehrten „Dir dienen alle Cherubim“ beeindruckte der Chor nochmals durch seine Klangdichte, und auch im Schlussteil zogen alle Interpreten die Freunde guter Kirchenmusik in ihren Bann. HEINRICH ZAHN