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Serenade des Posaunenchores (Juli 2002) Lieblich schallte es durch Steinbach
Zu einem Abend-Ständchen hatte der Posaunenchor Steinbach seine Zuhörer am
Dorfbrunnen eingeladen. Friedrich Höllrich hatte wieder ein nettes Programm
zusammengestellt, das mit dem Yorkschen Marsch und einem bunten Strauß schöner
Wanderlieder seinen Anfang nahm.
MUSIKALISCHE FEIERSTUNDE
IN STEINBACH Auftakt zur Kirchweih mit Posaunen- und Orgelklängen Am
Vorabend der Steinbacher Kirchweih wurde die Johanneskirche mit ihrer
ausgezeichneten Akustik auch in diesem Jahr für 150 Zuhörer zum
Konzertsaal. Bereits Carl Maria von Weber meinte, dass sich mithilfe der
göttlichen Tonkunst mehr ausdrücken lässt als mit Worten, und was die
Bläserinnen und Bläser des Steinbacher Posaunenchors bei der
„musikalischen Feierstunde zum Kirchweihfest" in ihre Kirche zauberten,
untermalte diese Aussage eindrucksvoll. Viel Freude hatten die aufmerksamen Zuhörer auch an der Flötengruppe des Chores, der unter anderem mit der Suite des Komponisten J. Pezelius auch auf diesem Gebiet sein beachtliches Leistungsvermögen unter Beweis stellte. Damit noch nicht genug der Vielseitigkeit, denn nicht nur beim Choral „Bei Dir Jesus will ich bleiben" stellten die Bläser auch ihre stimmlichen Qualitäten unter Beweis. In dem von Friedrich Höllrich zusammengestellten anspruchsvollen Programm durfte auch diesmal wieder die Orgel als Königin der Kirchenmusik nicht fehlen. Als
Gastorganist zeigte Jochen Franke aus Taubaldsmühle besonders bei der
Toccata „ Tut mir auf die schöne Pforte" von Thomas Albus oder dem Stück
„Lobe den Herren" des Komponisten Gustav Adolph Merkel versiert die tollen
Möglichkeiten der einzelnen Pfeifen und Register auf. Sicher und
einfühlsam begleitete er auch im Wechsel weitere Kompositionen und
gemeinsam gesungene Choräle. Hier war die Gemeinde mit „Nun lasset uns
Gott dem Herren Dank sagen" und dem Lied „Dir, dir o höchster will ich
singen" voll im Programm eingebunden. In seiner Andacht hatte der Pfarrer den Psalm 40 als Lob und Dankgebet ausgelegt. Anschließend konnte er im Auftrag des Verbandes der evangelischen Posaunenchöre Rainer Lang für 30 Jahre aktiven Dienst im Steinbacher Posaunenchor mit Urkunde und Ehrennadel auszeichnen. Rainer Lang, so Pfarrer Roland Kelber, sei durch seine ruhige und zuverlässige Art eine absolute Bereicherung im Posaunenchor. In seinen Dankesworten erinnerte der Jubilar in humorvollen Worten an manch lustige Begebenheit in den drei Jahrzehnten seiner Bläsertätigkeit.
Beim anschließenden Merry-Bon-Rag, einer modernen Komposition von E. Crespo, ließen die Bläserinnen und Bläser ihrer Freude an der geistlichen Musik nochmals vollen Lauf. Ergreifend zum Schluss noch die „Irischen Segenswünsche" mit Flöten und Gesang an die Gemeinde: „Möge die Straße uns zusammenführen, und der Wind in Deinem Rücken sein, Sanft falle Regen auf Deine Felder und warm auf Dein Gesicht der Sonnenschein. Und bis wir uns wieder sehen, halte Gott dich fest in seiner Hand." Lang anhaltender und ehrlicher Beifall war das Dankeschön für einen wunderschönen Kirchweihabend.
Juli 2005 Der Posaunenchor Steinbach und die Kirchengemeinschaft Steinbach besuchten Pfarrer Roland Kelber in seiner neunen Kirchengemeinde in Eichung Hechlingen am See.
Musikalische Feierstunde in Steinbach Gottes Größe verkünden
STEINBACH – Im warmen Licht des Altars der Steinbacher Johanneskirche streckten die Musiker des Posaunenchors stolz ihre golden funkelnden Instrumente zum Bläsergruß in die Höhe. Ihnen war am Ende eines tollen Konzerts zum Kirchweihfest der reiche Beifall der über 150 Besucher sicher.Gleich zu Beginn des anspruchsvollen Programms, das auch heuer liebevoll von Friedrich Höllrich zusammengestellt wurde, konnte der Chor mit der ausdrucksstarken „Intrade zu neun Stimmen“ von J. H. K. Koch voll überzeugen. Auch bei dem Choral „Nun jauchzet dem Herrn alle Welt“ oder dem ergreifenden Stück von Johann Sebastian Bach „Wachet auf ruft uns die Stimme“ musizierte der Posaunenchor feinfühlig. Erstmals im Programm und durchaus eine Bereicherung: Das Geigenensemble von Brigitte Ernst, das im Zusammenspiel mit der Flötengruppe des Posaunenchors einfühlsame Töne ins Kirchenschiff zauberte Ein Höhepunkt des Abends war es auch, als Posaunen, Hörner und Trompeten gemeinsam mit Flöten und Geigen die frohe Botschaft verkündeten: „Gott liebt diese Welt“. Auch die Orgel reihte sich durch das Spiel von Verena Schlee nahtlos in die Programmfolge ein. Sie war nicht nur bei den Gemeindegliedern, bei den Sängern und Bläsern eine gute Partnerin, auch bei Soloeinlagen zeigte sich Verena Schlee als Meisterin ihres Fachs, die die Klangvielfalt der kleinen Steinbacher Orgel hervorragend herausarbeitete. „Nehmet Gott im Alltag mit all den Sorgen und Problemen an“, war die Botschaft von Pfarrerin Dorothee Hermann, die zum Schluss allen Mitwirkenden dankte. „Musik zum Lobe Gottes“, so die Seelsorgerin, „hilft, Frieden zu finden und zu Menschen zu werden, die Gottes Größe verkünden.“ Das Konzert war auch ein würdiger Rahmen für die Ehrungen langjähriger Chormitglieder. So konnten Bezirkschorleiter Stefan Romankiewicz und Lehrwart Max Engelhardt mit Christian Knoll nicht nur ein neues Mitglied in den Chor aufnehmen. Für 30 Jahre aktiven Dienst im Steinbacher Posaunenchor wurde Ottmar Einsiedel ausgezeichnet, Bianca Wirth erhielt die Ehrung für 20 Dienstjahre sowie Ulrike Knoll für zehn. Stefan Romankiewicz rechnete vor, dass zehn Jahre Dienst 400 Probenabende und rund 800 Stunden Freizeit bedeuteten und für Gott aufgewendet würden. Mit dem Wunschchoral der Geehrten „Dir dienen alle Cherubim“ beeindruckte der Chor nochmals durch seine Klangdichte, und auch im Schlussteil zogen alle Interpreten die Freunde guter Kirchenmusik in ihren Bann. HEINRICH ZAHN
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